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Resumee zur IVS Wien Tagung

Aus unserer Sicht war die IVS Wien Tagung „Inklusion statt Institution?" mit 200 TeilnehmerInnen und inter/nationalen Beispielen ein gelungener Auftakt um enger zusammenzurücken und mit VertreterInnen von Verwaltung, NGOs und SelbstvertreterInnen gemeinsam an dem in der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung formulierten Ziel zu arbeiten: Erwachsenen Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes, inklusives Wohnen in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. Dieses Menschenrecht wird vor allem Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf leider immer noch konsequent abgesprochen und verwehrt. Ein wesentliches Vehikel dazu wäre die Persönliche Assistenz, die derzeit weder flächendeckend finanziert und auch nicht für jede Form von Behinderung angeboten wird.

Wir sehen einen Auftrag an die Politik, die in der Tagung vorgestellten neuen Ideen, Konzepte und Projekte, die den Fokus auf die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung legen, anzuerkennen und umzusetzen. Da an der Tagung leider keine politischen VertreterInnen teilnahmen, liegt es nun an uns dranzubleiben und die gewonnenen Erkenntnisse den politisch Verantwortlichen zu vermitteln.

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