.

BALANCE

Wohnverbund Bernsteinstraße

13 Personen mit hohem Unterstützungsbedarf haben 2001 eine kleine WG und 8 Wohnungen bezogen. Die Voraussetzungen waren gut. Es entstand ein Wohngebiet ohne Mobilitätsbarrieren mit guter Nahversorgung. Die Personen mit Behinderung konnten ihr Sozialeinkommen selbst verwalten. Mobile Dienstleistungen wurden mit Kurzbetreuung und Bereitschaftsdiensten rund um die Uhr kombiniert. Das Personal wurde in ein Assistenzmodell eingeschult. Die Personen mit Behinderung wurden gefragt, wie sie ihre Unterstützung möchten. Aus dem Bestreben, den Personen mit komplexen Behinderungen ihre Selbstbestimmung kompromisslos in die Hand zu geben, wurde eine Kombination aus institutioneller und gemeindenaher Dienstleistung geschaffen. Es ist ein erfolgreiches Modell, das ist unsere Einschätzung. Aber es ist kein einfach zu lebendes Modell. Weil Selbstbestimmung auch mit Verantwortung zu tun hat. Wie haben die Personen Teilhabe entwickeln können? Welche Aufgaben entstanden dabei für die unterstützenden MitarbeiterInnen von BALANCE und für das Personal der gemeindenahen Dienste? Welche Erfolge sprechen für dieses Modell? Was haben wir lernen müssen? Und mit welchen Fragen beschäftigen wir uns heute, um passende Unterstützung für selbstbestimmte Teilhabe leisten zu können?

Mag. Andrej Rubarth, Fachstelle Wohnen

Vortragsfolien Wohnverbund Bernstein
0 Kommentare