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Finanzierungsunsicherheit in der Wiener Behindertenhilfe im Schatten der Pandemie

Mitte März 2020 wurden im Zuge des ersten Lockdowns im Kontext der COVID-19-Pandemie praktisch alle tagesstrukturierenden Einrichtungen der Behindertenhilfe in Österreich geschlossen bzw. auf einen – damals noch sehr reduzierten – Notbetrieb umgestellt.
Nach wenigen Wochen haben in der Folge 8 von 9 österreichischen Bundesländern gegenüber den in ihrem Auftrag tätigen Organisationen der Behindertenhilfe klargestellt, dass die Finanzierung der Tagesstruktur-Einrichtungen zu 100% gesichert werde, indem die Kostensätze trotz pandemiebedingter Unterauslastung voll weiterbezahlt werden.

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Stellungnahme der IVS Wien zur Novellierung des Unterbringungsgesetzes

Im Jahr 2019 hat das Justizministerium die lange überfällige Novellierung des Unterbringungsgesetzes (UBG) in Angriff genommen. Ursprünglich war von der seinerzeitigen Schwarz-Blauen Regierung vorgesehen, das UBG im Rahmen des damals geplanten Gewaltschutzpaketes zu novellieren. Zum Glück ist damals gelungen, diese Thematik aus dem Gewaltschutzpaket herauszuschälen, um dem stigmatisierenden Kontext zwischen Menschen mit psychischen Erkrankungen und Gewalt vorzubeugen.

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Rückblick auf 10 Monate Pandemie aus Sicht der Wiener Behindertenhilfe

Im April 2020 hat die IVS Wien gemeinsam mit AktivistInnen der Selbstbestimmt Leben Bewegung eine Petition für eine diskriminierungsfreie Behandlung von Menschen mit Behinderungen in der COVID-19-Krise gestartet und darin zahlreiche Forderungen von Menschen mit Behinderungen im Kontext der Pandemie formuliert. Höchste Zeit also für eine Bestandsaufnahme darüber, wie die Bewältigung der Krise aus Sicht der Wiener Behindertenhilfe bis dato gelungen ist und wie es mit der Umsetzung der im April formulierten Forderungen steht.

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Ehrlich aber traurig - das Rot-Pinke Regierungsprogramm aus Sicht der IVS Wien

Der Nachrichtendienst von BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben macht sich nach jeder Wahl dankenswerterweise die Mühe, das jeweilige Regierungsprogramm nach Inhalten zu durchforsten, die sich auf Menschen mit Behinderungen beziehen, so auch beim Programm der neuen Rot-Pinken Regierung in Wien. Das Ergebnis ist ernüchternd und zeugt einmal mehr von massiver Ignoranz der verantwortlichen PolitikerInnen in dieser Stadt gegenüber Menschen mit Behinderungen.

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Institution ist nicht gleich Institution

In den letzten Wochen häufen sich kritische Berichte über Verletzungen von Persönlichkeitsrechten von Menschen mit Behinderungen in Einrichtungen der Behindertenhilfe im Kontext der COVID-19-Krise. Ein Kommentar.

Die Vorwürfe reichen von Ausgangsbeschränkungen bzw. -verboten, Quarantäneauflagen nach einer Rückkehr in die Einrichtungen, mangelhafte Meldungen von freiheitsbeschränkenden Maßnahmen bis zu geringer Unterstützung von Angehörigen und der Kritik an der Schließung von tagesstrukturierenden Einrichtungen.

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Menschen mit Behinderungen schlagen Alarm!

Petition für eine diskriminierungsfreie Behandlung von Menschen mit Behinderungen im Zuge der COVID-19-Krise

Gerade in Krisenzeiten laufen Menschen mit Behinderungen vermehrt Gefahr, diskriminiert und Opfer von Menschenrechtsverletzungen zu werden. Im Zuge der COVID-19-Krise wird dies besonders deutlich, weil Menschen mit Behinderungen nicht nur eine gesellschaftliche Minderheit sind, sondern auch zur den Risikogruppen gehören, die durch eine Infektion mit dem Corona-Virus besonders gefährdet sind. Darauf weist eine gemeinsame Petition von engagierten Aktivist*innen der Behindertenrechtsbewegung und Organisationen der Behindertenhilfe hin.

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Die #LebenNichtBehindern Kampagne der IVS Wien 2019

Resümee, Ausblick und Aufforderung an die Politik

Sechs Wochen vom 12.04. bis 24.05.2019 dauerte unsere Kampagne #LebenNichtBehindern. Worum ging es in unserer ersten Sozial Media Kampagne und was haben wir in diesen sechs Wochen erreicht:

Seit der Gründung des Fonds Soziales Wien hat sich der Eindruck mehr und mehr verfestigt, dass alle genuin behindertenpolitischen Fragestellungen in Wien von der Politik an den FSW delegiert wurden und werden. So auch die Frage der jährlichen Tariferhöhungen.

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TagesstrukTOUR 2019 Video veröffentlicht

Unser Video zur ersten TagesstrukTOUR am 16. Oktober 2019 ist nun auf der IVS Wien Webseite abrufbar. Es gibt einen guten Eindruck zur Tour und die vielfältigen Angebote der Tagesstruktur-Einrichtungen der IVS Mitgliedsorganisationen.

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Assistenz24

IVS Wien heisst die Assistenz24 als neues Mitglied herzlich Willkommen

Bei der Dezember-Mitglieder-Vollversammlung wurde die Assistenz24 als 19. Mitgliedsorganisation in die IVS Wien aufgenommen.

Assistenz24 ist als gemeinnützige GmbH organisiert und administriert ein umfassendes Angebot an Assistenzdienstleistungen für den Privatbereich, für Familien und für Erwachsenenvertreter.

Dabei liegt der Fokus auf Menschen mit körperlicher Behinderung, Menschen mit psychischen Erkrankungen, Lernschwäche und Sinnesbehinderungen.

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Psychosoziale Zentren GmbH

IVS Wien heisst die Psychosoziale Zentren gGmbH als neues Mitglied herzlich Willkommen

Bei der letzten Mitglieder-Vollversammlung wurde die PSZ gGmbH als 18. Mitgliedsorganisation in die IVS Wien aufgenommen.

Im Jahr 2000 ging die Psychosoziale Zentren gGmbH (PSZ GmbH) aus dem 1978 gegründeten Verein Psychosoziales Zentrum hervor.

Die PSZ bietet damit seit mehr als 40 Jahren ein professionelles Angebot im sozialpsychiatrischen Bereich in Niederösterreich und Wien und ist mit über 400 angestellten und freien MitarbeiterInnen und um die 7000 KundInnen einer der größten gemeinnützigen Trägerorganisationen in Niederösterreich. Die MitarbeiterInnen der PSZ arbeiten überparteilich und überkonfessionell.

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